Die Spezies "Heckenschreier"

07:00






Hallo Ihr Lieben,





Meine Langzeit Studie über die erst kürzlich entdeckte Spezies der "Heckenschreier" ist nun beendet und ich kann mich wieder dem Bloggen widmen.



Frömmste nicht in Frieden bleiben,
Wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.
(1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker
Quelle: Schiller, Wilhelm Tell, 1802-1804. 4. Akt, 3. Szene, Tell




Bis letzten Monat lebte ich friedlich im schönen Nürnberg.
Nun ja, ist irgendwie auch langweilig oder ???
Der Frieden nahm ein jähes Ende als nebenan sich die Spezies "Heckenschreier" entwickelte.



Der "Heckenschreier" ist äußerst lichtscheu und hält sich bevorzugt hinter Hecken und Mülltonnen auf, dort können sie ungestört durch Sichtlöcher in der Hecke beobachten und ihre "Heckenschreie"ablassen.



Begleitet wird das durch kraftvolles klatschen der Mülltonne oder Haustüre nächtliches klappern mit Blechwannen rundet das ganze ab.



Falls man das Glück hat und einen Männchen oder Weibchen zu Gesicht bekommt muss man sehr, sehr schnell sein, denn der "Heckenschreier" hat einen starken Fluchtinstinkt ...
Auch ist diese Art sehr agressiv und duldet absolut keinen Hahn in seinem Revier.



Die "Heckenschreier" sind sehr ausdauernd und geben keine Ruhe bis sie ihr Ziel erreicht haben.
Sozialkontakte pflegt der "Heckenschreier" selten bis gar keine. Dafür sucht er schon morgens den Kontakt zur Hecke und der Mülltonne um sein Revier lautstark zu verteidigen.






Das Weibchen feuert das Männchen von ihrem Versteck aus an. Wenn das nicht ausreicht stößt auch sie "Heckenschreie" aus.




Leider steht die Spezies "Heckenschreier" unter striktem Schutz, man darf sie nicht bejagen sondern leider nur e r t r a g e n ...





Nun Ihr Lieben,
Ich hoffe Ihr habt keine " Heckenschreier" in Eurer Nachbarschaft.

Eure Sabine 💕












Kommentare:

Méa Strauß hat gesagt…

Sabine, Du bist mir eine! :)) Haha, so gut, sag, was ist das denn für ein Kerlchen, ich schmeiss mich weg, ist das drollig :)) Du, der erinnert mich an meinen Hobbit, der ist im Moment maulender Wadenkneifer. Das Katertier ist nämlich ein wenig auf Diät und war zeitweilig unausstehlich, dazu hat er wohl Frühlingsgefühle. Nun sonst wäre uns ja langweilig, ne??
Auf ruhigere, doch nicht langweiligere Zeiten, liebe Sabine, viel Maikraft und weiterhin so viel Humor, sei gedrückt, Deine Méa

Silvia hat gesagt…

Du hast das auf den Punkt gebracht finde es unmöglich����Aber sehr schöne Fotos��������

Petra hat gesagt…

Oh je, du arme, aber süss sehen sie aus :-) vor allem das puschelige.
Liebe Grüße von Petra.

Petra B. hat gesagt…

Liebe Sabine,
das hört sich aber nicht gut an....
So toll sie auch aussehen, aber das was du da beschreibst ist nicht schön ;)
Kannst du die dann nachts nicht in einen Stall sperren?
Oder würde man sie da auch nicht rein bekommen?
Liebe Grüße und schön das du wieder was bloggst!
Petra
P.S. Dein neuer Header sieht super gut aus!

Tonkabohne Sabine hat gesagt…

Liebe Petra,
Mit den "Heckenschreiern" meine ich meine Nachbarn 😉

tatjana hat gesagt…

Das tut mir sehr leid, dass du so eine doofe Nachbarschaft hast, musstest du die Hühner jetzt hergeben? Fühl dich fest gedrückt, alles Liebe vom Reserl

Petra B. hat gesagt…

Liebe Sabine,
tja von denen können wir auch ein ganzes Buch füllen....
aber nur eins sollte man auf keinen Fall sich damit beschäftigen, sich aufregen, es wird dadurch nicht besser sondern noch viel schlimmer (haben es auch am eigenen Leib erfahren) und den Nerven tut es auch nicht gut!
Liebe Grüße
Petra

Kjole Pynt hat gesagt…

Ach du liebe Güte ! Erste dachte ich, au wei, die liebe Sabine hat ja
ganz blöde Nachbarn. Ein Alptraum, dann dachte ich - neeee, Sabine meint
ihre Hühnerbande, aber die klappert doch nachts nicht mit Wannen rum ?! Also
doch die Nachbarn. Herje. Ein Alptraum.
Ich finde diese Phasen im Leben so ätzend, wenn man meint, man hätte sich
von dem einen Tiefschlag langsam berappelt und hofft, das es so bleibt,
und dann folgt Schlag auf Schlag. Und als Sahnehäubchen auf diese Zeit bekommst Du auch noch Heckenschreier...
Mögen die Heckenschreier dieser Welt an ihrer Blödheit und Gemeinheit ersticken.
Ich wünsche Dir stahlseilstarke Nerven - und wenn Du die mal so richtig ärgern willst, dann sei super freundlich - das ist das, was der gemeine Heckenschreier am wenigsten erträgt. Fröhlichkeit und Freundlichkeit.
Liebste Grüße Eva

Karen H. hat gesagt…

Dein Post ist einfach herrlich, liebe Sabine! Auch bei uns sind schon "Heckenschreier" gesichtet worden. Ein Weibchen und ein Männchen. Ich hoffe sie vermehren sich nicht so rasend ;-), denn ich liebe meinen Hahn und möchte ihn auf keinen Fall wieder hergeben!
Warum ziehen Menschen von der Stadt auf´s Land, wenn ihnen das Geschrei der Frösche, der Kröten und der Grillen stört. Sich über das Geschrei des Hahns beschweren und über den Gestank des Pferdestalls?! Das ist mir echt ein Rätsel!
Dir alles Liebe
Karen
Schön, dass du wieder da bist!

white and vintage hat gesagt…

Jetzt musste ich aber laut lachen. Ich bin irgendwie icht ganz mitgekommen,wen du mit Heckenschreier meintest. Ich dachte, das seien irgendwelche lautstarken Vögel :))! Solche Nachbarn sind nicht besonders angenehm. Am besten du ignorierst sie einfach, so als wären sie gar nicht da ;)
Liebe Grüße,
Christine

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