American Pumpkin Pie

19:45




Hallo Ihr Lieben,



Die Conny von Moment in a Jelly Jar und Mitzia von Cook'n'roll haben ein tolles Event am laufen:








Ich habe hin und her überlegt was für ein Rezept ich einreichen werde, hach gar nicht so einfach.
Schließlich bin ich nach reiflicher Überlegung am Kürbis hängengeblieben :-)

Irgendwie verbinde ich ihn mit Amerika ...






Hier nun das Rezept das ich bei den beiden Mädels einreichen werde:




American Pumpkin Pie







Teig: 

180 g Mehl
75 g kalte Butter
55 g Kokos Fett
1/2 TL.Salz
1 Eßl. Zucker
4 Eßl.Eiswasser




Füllung:

520 g Hokkaido Kürbis
2 Eier
160 g brauner Rohrzucker
1 Eßl. Mehl
1/2 TL. Fleur de Sel
1/2 TL. Zimt gem.
1/2 TL. geriebenen Ingwer
1/2 TL. Muskat gem.
1/4 TL. Nelken gem.
350 ml. gesüsste Kondensmilch(Milchmädchen)







Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
Den Kürbis abwiegen, halbieren und die Kerne entfernen, mit der Schnittfläche nach unten auf ein Blech legen. Mit etwas Wasser aufgießen und für 40 Minuten backen.


Solange der Kürbis im Ofen ist, könnt Ihr schon mal den Pie Teig vorbereiten!

Das Mehl, Zucker, Salz und der kalten Butter sowie dem Kokosfett schnell zu einem glatten Teig verkneten, dabei immer wieder das Eiswasser zugeben.
Schneidet das Fett vorher in kleine Stücke, so lässt es sich besser verarbeiten!
Zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie verpackt im Kühlschrank für 40 Minuten ruhen lassen.



Wenn der Kürbis gar ist, das Fruchtfleisch aus der Schale lösen und in eine Schüssel geben.

Nun die Kondensmilch, Rohrzucker und die Eier dazugeben, alles mit dem Zauberstab fein pürieren.

Jetzt kommt das Mehl, Salz, Zimt, Ingwer, Muskat und die Nelken dazu, alles gut vermischen.
Ich habe alles mit dem Zauberstab gemischt.

Den vorbereiteten Pie Teig dünn ausrollen und in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben, den 
Rand bitte vorher fetten.

Nun die Kürbismasse hineinfüllen und für ca. 50 Minuten bei 180 Grad auf der mittleren Schiene 
backen.

Stäbchenprobe machen und gut abkühlen lassen.






Der Geschmack des Pumkin Pies entfaltet sich erst nach einem Tag so richtig ...






Ich wünsche Euch eine gute Zeit, bald ist WOCHENENDE ...



Eure

Sabine










Heidelbeer Eis

22:00




Hallo Ihr Lieben,



Auf dem Markt gab es wunderschöne Waldheidelbeeren, hach die schmecken einfach besser wie die Zucht Heidelbeeren.







Waldheidelbeeren sind gute Vitamin C Lieferanten, sie enthalten 200 mg pro kg.
Also sehr gut für meine Erkältung, denn sie wirken antibakteriell und beugen Infektionen vor.
Und was ist gut gehen Halsschmerzen, hüstel ???


EIS ...


Übrigens, Eis lässt sich auch wunderbar in Wollsocken, eingekuschelt auf dem Sofa genießen, die Wärme kommt vom Kachelofen ;-)



Hier das Rezept für Euch:


600 g Heidelbeeren
300 ml.Vollmilch
300 g Sahne
2 Eßl.Vanillezucker
3 frische Bio Eigelb
80 g Zucker
40 g Invertzucker 



Sahne, Milch und Vanillezucker aufkochen. In der Zwischenzeit das Eigelb mit dem Schneebesen verrühren.

Die kochende Sahne-Milch-Mischung langsam zum Eigelb gießen, dabei ständig rühren!
Auf die Seite stellen und gut abkühlen lassen.

Heidelbeeren waschen, abtropfen lassen.
Pürieren und durch ein Sieb streichen, aufpassen Heidelbeeren färben total!!!

Das Heidelbeer Püree mit dem Zucker und der abgekühlten Milch-Sahne-Mischung gut verrühren und in die Eismaschine füllen.

Für ca.45 Minuten frieren lassen.

In ein geeignetes Gefäß füllen und in den Tiefkühler geben.






Das Invertzucker Rezept findet Ihr unter dem Post "französischer Nougat".







Moritz und ich wünschen Euch eine schöne Woche ...



Eure 

Sabine




Würz - Öle selbstgemacht

21:25




Hallo Ihr Lieben,




Verwendet Ihr auch gerne Würz - Öle in der Küche ???
Dann wisst Ihr ja, das man beim Kauf einige Euros loswerden kann.
Warum also nicht selbst in Produktion gehen ?







Hier seht Ihr was dabei rausgekommen ist :
Steinpilz, Chili, Zitronenöl


So wird es gemacht:

3 sterile Flaschen (0,5 Liter)
15 g getrocknete Steinpilze
20 g getrocknete Bio - Zitronenschale
5 getrocknete Chilis
1,5 Liter natives Olivenöl



In jede Flasche die Gewürze sortenrein einfüllen und mit bestem Olivenöl auffüllen.
Offen stehen lassen bis die Luftblasen sich verflüchtigt haben, dann verschließen.

Nun braucht Ihr drei Wochen Geduld, dann könnt Ihr das Würz - Öl verwenden.


LECKER ...



Ich werde jetzt mal Schnee schippen gehen, blärrr!




Eure Sabine











Kartoffelsuppe

07:00




Hallo Ihr Lieben,



Letzte Woche habe ich Kartoffeln aus dem Garten geerntet, es gab einen ganzen  Eimer voll, freu!!!







Da es ja doch sehr abgekühlt hat und sich bei mir eine Erkältung breit macht, war mir der Sinn nach einer leckeren wärmenden Kartoffelsuppe.






Hier das Rezept für Euch:


700 g Kartoffeln
2 Möhren
1 Stange Porree
130 g Knollensellerie
200 g Zwiebeln
1,5 Liter Gemüsebrühe
300 g Sahne
1 Zweiglein Majoran
2 Lorbeerblätter
1 Muskatblüte
30 g getrocknete Steinpilze
Butter
Meersalz
Pfeffer
1 Zweiglein Liebstöckel




Steinpilze in warmen Wasser einweichen.

Zwiebeln schälen und grob Würfeln. Möhre, Sellerie und Kartoffeln schälen und würfeln.
Porree putzen und in Ringe schneiden.

Die Zwiebel in Butter anbraten, das Gemüse dazugeben und andünsten.
Nun kommen die Steinpilze mitsamt dem Einweichwasser dazu.
Mit der Gemüsebrühe auffüllen.

Lorbeerblätter, Majoran und Muskatblüte hineingeben und etwa 45 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen.

Die Lorbeerblätter, Majoran und Muskatblüte entfernen, die Sahne zugießen und die Kartoffelsuppe fein pürieren.

Mit Meersalz und Pfeffer abschmecken. 

Die Liebstöckelblätter fein hacken und die Suppe damit garnieren.






Auf dem Teller seht Ihr die Muskatblüte, ich nehme sie für alle Suppen.
Sie schmeckt um so viel feiner als die Muskatnuss.


Etwas warmes braucht der Mensch ...


Eure

Sabine






















Zwetschgendatsche & Marmelade

07:00




Hallo Ihr Lieben,


Herrliche Zwetschgen habe ich von meiner Schwester Silvia geschenkt bekommen, davon habe ich eine schwäbische Zwetschgendatsche und Marmelade gemacht.






Es handelt sich um eine alte Sorte mit dem Namen Hanuta.






Hier das Rezept für Euch:


1,5 kg Zwetschgen
1 Glas Zwetschgenmarmelade (Rezept kommt unten)


Hefeteig:
300 ml Milch
20 g frische Hefe
75 g Zucker
500 g Mehl
1 Bio Ei
Salz
75 g weiche Butter


Streusel:
100 g Butter 
100 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
140 g Zucker
5 Zimtblüten
Salz




Für den Hefeteig die Milch lauwarm erwärmen und die Hefe mit dem Zucker hineingeben und glatt rühren.
Das Mehl in eine Schüssel geben und das Ei, Salz, Butter und die Hefemilch dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
Zugedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.

Für die Streusel die Butter zerlassen.
Zimtblüten im Mörser fein reiben.
Mehl, Mandeln, Zucker, Zimtblüten und 1 Prise Salz in eine Schüssel geben und die Butter 
hineingießen.
Mit einer Gabel locker vermischen so das Streusel entstehen.
Für eine halbe Stunde kalt stellen.

Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen.

Backblech mit Butter einfetten und den Hefeteig darin verteilen, ich mache das am liebsten mit den Händen.

Ein Glas Zwetschgenmarmelade auf dem Teig verstreichen und die Zwetschgen darauf setzen, leicht andrücken.
Die Streusel darauf verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad 30 Minuten backen.
Auf der 2. Schiene von unten!





Nun könnt Ihr genießen, aber bitte mit Sahne ...






Das Rezept für die Zwetschgenmarmelade:


1200 g Zwetschgen (ohne Kerne)
4 Eßl. Zwetschgenwasser
1 Zimtstange
1 Vanilleschote
500 g Gelierzucker 2:1



Zwetschgen waschen, entkernen und in einen großen Topf geben.

Den Gelierzucker, Zwetschgenwasser, Zimtstange und die ausgekratzte Vanilleschote dazugeben.
Alles gut verrühren und eine Stunde ziehen lassen.

In der Zwischenzeit könnt Ihr die Marmeladengläser sterilisieren ...

Zwetschgen aufkochen und für 15 Minuten sprudelnd kochen, bis sie schön weich sind.
Vanilleschote und Zimtstange entfernen, dann alles fein pürieren.

In die vorbereiteten Gläser füllen und für zehn Minuten auf den Kopf stellen.
Dann wieder umdrehen, so bildet sich ein Vakuum ...



Jetzt genieße ich mein Riesenstück Zwetschgendatsche, das hab ich mir verdient ;-)






Eure
   

Sabine


   











Himbeer Eis

14:15



Hallo Ihr Lieben,




Heute gibt es leckeres Himbeereis mit einem Hauch Ingwer.









Hier das Rezept für Euch:



500 g frische Himbeeren
80 g Vanillezucker ( selbstgemacht )
40 g Invertzucker 
3 g Ingwer
200 g Sauerrahm
300 g griechischen Joghurt
2 Eßl. Himbeergeist




Die Himbeeren pürieren und durch ein Sieb streichen, sonst habt Ihr die Körner im Eis ;-)
Nun das Himbeermus mit Vanillezucker, Invertzucker, geriebenen Ingwer und Himbeergeist gut vermischen bis sich der komplette Vanillezucker aufgelöst hat.

Sauerrahm und Joghurt vermischen und die Himbeermasse dazugeben, alles gut vermengen.

Die Masse in die Eismaschine füllen und für ca.45 Minuten frieren lassen.
In ein geeignetes Gefäß geben und für ca.2 Stunden in den Tiefkühler geben.








Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende :-)


Eure 

Sabine





Anmerkung: 

Das Invertzucker Rezept findet Ihr in dem Post "französischer Nougat".

                                       
 
       
                

Bamberg - Weltkulturerbe

22:15




Hallo Ihr Lieben,


Neulich war ich für ein paar Stunden in Bamberg um ein paar nette Mädels zu treffen.
Kennt Ihr die wunderschöne Stadt mit ca. 71000 Einwohnern?

Die Altstadt von Bamberg gehört seit 1993 zum Unesco - Welterbe.
In der Begründung steht, Bamberg repräsentiert in einzigartiger Weise, die Grundstruktur einer mitteleuropäischen Stadt.





An der Regnitz







Ein Blick auf das Rottmeisterhaus,
 Hier war die Rotte (Stadtwache) untergebracht.




Ein Blick auf das Alte Rathaus 







Die Obere Brücke







Der Wachturm am alten Rathaus, der Weg über die Obere Brücke führt hindurch.







Das Alte Rathaus, im 14.Jahrhundert im gotischen Stil erbaut.
Im 18.Jahrhundert hat man versucht ein Barockgebäude daraus zu machen.




Die Außenwände wurden von Johann Anwander mit Allegorien der Tugenden bemalt.
Im inneren des Rathauses befindet sich ein prächtiger Rokokosaal.







Die Altstadt







Wer Bamberg besucht sollte unbedingt das berühmte Wirtshaus Schlenkerla besuchen.
Dort wird seit 1678 das urige Rauchbier ausgeschenkt.




Relief der Bamberger Altstadt








Moritz und ich wünschen Euch eine schöne Woche :-)


Eure 

Sabine





Französischer Nougat

07:30




Hallo Ihr Lieben,


In der Bretagne habe ich ja fast täglich den ortsansässigen Pâtissier besucht, hüstel ;-)
Besonders angetan hat es mir dort der weiße Nougat, man kann ihn entweder als kompletten Kuchen oder als Kuchenstück geschnitten kaufen...
Leider ganz schön teuer!
Nun ja die Gier siegt ja bekanntlich und habe mich nun selbst in der Nougat Herstellung versucht.







Hier das Rezept für Euch:


150 g Mandeln
50 g Macadamia Nüsse, gesalzen
120 g Pistazien, ungesalzen
200 g Zucker
50 g Invertzucker 
250 g Blütenhonig
1 TL Vanille Extrakt
1 Msp. Tonkabohne 
3 Eiweiß
1 Prise Fleur de Sel




Für den Invertzucker:


500 g Zucker
250 ml Wasser
0,5 TL.Zitronensäure
0,5 TL.Natron



Zucker, Wasser und Zitronensäure verrühren und in einem Topf verrühren.
Bei kleinster Hitze ca. 1,5 Stunden erhitzen bei ca.80 Grad.

Danach vom Herd ziehen und das Natron dazugeben, Vorsicht das schäumt!!!
In sterilisierte Flaschen füllen.




Mandeln und Macadamia Nüsse im Ofen auf 180 Grad rösten und abkühlen lassen.

Zucker, Honig und Invertzucker im Topf schmelzen lassen.
Die Masse langsam unter rühren schmelzen lassen und auf 150 Grad erhitzen, mit einem Zuckerthermometer kontrollieren.
Der Zucker sollte sich komplett auflösen...






Das Eiweiß mit einer Prise Fleur de Sel steifschlagen, beiseite stellen.
Das Eiweiß über einem Wasserbad mit einem Mixer aufschlagen und die Karamellmasse langsam dazugeben und weiter kräftig mixen.
Solange rühren bis der Mixer ins stottern kommt, nach ca.30 Minuten!





Wenn die Masse schwer am Rührstab hängen bleibt, die Nüsse gleichmäßig unterrühren.

Den Boden einer 18 ner Springform mit Backpapier auskleiden und die Nougat Masse hineingeben und glattstreichen.

Über Nacht in den Kühlschrank stellen und dann genießen wie Gott in Frankreich!






Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende ...


Eure

Sabine










Johannisbeer Marmelade

06:00




Hallo Ihr Lieben,



Habt Ihr gestern auch das schöne Wetter genossen ???






Von meiner lieben Nachbarin Hilde habe ich Johannisbeeren aus dem Garten geschenkt bekommen.
Davon habe ich leckere Marmelade gekocht mit einem Hauch Tonkabohne :-)






Hier das Rezept für Euch:


1200 g Johannisbeeren
500 g Gelierzucker 2:1
Saft einer Zitrone
1 Msp. Tonkabohne 




Johannisbeeren waschen, zupfen und mit dem Gelierzucker in einen Topf geben.
Ich lasse die "Träuble" für eine Stunde ziehen lassen...

Wenn genug Saft gezogen ist, die Beeren durch die Flotte Lotte drehen.
So bleiben die Kerne außen vor.

Nun den Saft einer Zitrone und Tonkabohnen Abrieb dazugeben und alles gut vermischen.
Mindestens fünf Minuten sprudelnd kochen lassen.

In vorbereitete sterilisierte Gläser abfüllen und für zehn Minuten auf den Kopf stellen.
dann wieder umdrehen, so bildet sich ein Vakuum.









Ich wünsche Euch eine traumhafte Woche !!!


Eure 


Sabine











Kirschkuchen

23:00




Hallo Ihr Lieben ...


Was für herrliches Wetter, da lässt es sich im Garten gut Leben :-)

Bei uns gibt es gerade an vielen Plätzen Verkaufsstände, dort kann man prächtige Kirschen aus der fränkischen Schweiz erwerben.











Sehen die nicht lecker aus ?








Hier das Rezept für Euch:


Für den Teig:

250 g Mehl
125 g Butter
70 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
1 TL. Backpulver
2 Päckchen Vanillezucker



Für den Belag:

500 ml. Milch
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
2 Eßl.Zucker
1 Msp.Tonkabohne
500 g frische Kirschen, entsteint
60 g Butter
80 g Zucker
8 Eßl. Sahne
200 g gehackte Mandeln



Das Mehl mit Butter,Zucker, Ei, 1 Prise Salz, Backpulver und dem Vanillezucker zügig zu einem Mürbeteig verkneten.
In Folie gewickelt für 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Aus der Milch, Puddingpulver, Tonkabohne und 2 Eßl.Zucker einen Pudding kochen und abkühlen lassen.
Folie direkt auf den Pudding legen, damit sich keine Haut bildet.
Den Boden einer 26 er Springform einfetten und den Mürbeteig daraufgeben.
Dabei einen Rand hochziehen und den Teig mit Paniermehl bestreuen.
Die Kirschen in die Form verteilen und den Pudding darauf geben.

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Butter schmelzen und den restlichen Zucker, die Sahne und die Mandeln hineinrühren.
Die Mischung auf den Kuchen geben und im Ofen etwa 50 Minuten backen.







Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende mit vielen schönen Momenten...


Eure

Sabine